Lindenblüten
werden aufgrund ihrer positiven Eigenschaften als Zutat in
zahlreichen Kräutertees und Hausmitteln verwendet. Dabei
ist es interessant, dass Lindenblüten immer zu ihrem
Blütenhöhepunkt viel Nektar spenden und die Bienen
diesen optimalen Zeitpunkt genau kennen.
Im Honig spiegelt sich dieses in einen besonderen Charakter
wieder. Sein typischer, unverwechselbarer Geschmack wird von
einer erfrischenden, leicht minzigen Note abgerundet.
Die Linde, der Baum der Dichter und Denker, verströmt einen zauberhaften Duft und lockt die Bienen bis in die späten Abendstunden an. Aus dem Nektar und dem Honigtau bereiten die Bienen eine erfrischende und unverwechselbare Honigspezialität, die wir in den Lindenwäldern der Staatsforste in und um Berlin und in der Mark Brandenburg ernten.
Bis
in die heute Zeit hinein sind die Linden ein fester Bestandteil
im Dorf-, Stadt- und Straßenbild vieler mitteleuropäischer
Städte und Gemeinden. Kaum ein anderer Baum wurde so
oft besungen und verehrt, war Treffpunkt, Tanzpunkt und Ruhepunkt
zugleich. Unsere Vorfahren schrieben die Linde ihrer Göttin
Freya zu, der Göttin der Liebe und des Glücks. Und
es ist auch eine Dorflinde, die der älteste Baum Deutschlands
ist.
Botanisch gehört sie zu den Malvengewächsen und bildet eine eigene Unterfamilie. Ihr Holz, das sehr weich ist, wird bevorzugt in der Bildhauerei und Holzschnitzerei eingesetzt, wie etwa für Altäre und Heiligenfiguren oder bei der Maskenschnitzerei im Alemannischen.
Unter bestimmten warmen Witterungsbedingungen tritt eine weitere Besonderheit auf. Die Bienen sammeln dann auch Honigtau von den Blättern der Linde, so dass der spätere Honig sowohl aus einem Nektar- als auch aus seinem Honigtauanteil bestehen kann.
Erntekalender
|
|
|
|
|
|
Jan. |
Feb. |
Mär. |
Apr. |
Mai |
Jun. |
Jul. |
Aug. |
Sep. |
Okt. |
Nov. |
Dez. |
| |
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|