In
der wunderschönen Pfälzer Landschaft, schlägt
das Herz eines jeden Wanderfreundes höher: Tiefe Wälder
und romantische Wiesentäler werden überragt von
bisweilen bizarren, rot-gelb gebänderten Buntsandstein-Felsformationen
und trutzigen Felsenburgen.
Die Pfalz ist ein Landstrich, der durch sein wechselndes Licht
und seine unterschiedlichen Stimmungen im Rhythmus der Jahreszeiten
fasziniert. Und das nicht erst heute, denn auch schon Barbarossa
macht Lautern aufgrund der landschaftlichen Schönheit
zur seiner Kaiserpfalz.
Im späten Frühjahr, wenn die Sonne wärmend die Bergrücken in der Pfalz verwöhnt, beginnen die Edelkastanien mit der Blüte. Von dem Nektar der unscheinbaren Blütenkätzchen bereiten die Bienen eine kräftige, unverwechselbare Honigspezialität. Nicht zu letzt erinnert das Aroma an den warmen, edelherben Charakter von Maronen, die gebacken über dem Holzkohlefeuer eine gern gegessene Spezialität darstellen.
Der
Naturpark Pfälzerwald wurde bereits Jahr 1958 gegründet
und war seinerzeit einer der ersten Naturparke in der Bundesrepublik.
Mit einer Größe von 179.000 Hektar ist er sogar
das größte zusammenhängende Waldgebiet Deutschlands.
Seit 1998 gehört er zum grenzüberschreitenden deutsch-französischen
UNESCO-Biosphärenreservats Pfälzerwald-Nordvogesen.
Geologisch ist das Grundgebirge vor etwa 200 Millionen Jahren durch Sandablagerungen entstanden, doch die Landschaft in ihrem heutigen Antlitz formte sich erst während der Erdneuzeit vor etwa 70 Millionen Jahren, in der sich auch die Alpen bildeten. Das atlantisch getönte Klima lässt sich überwiegend dem kühlen, gemäßigten Übergangsbereich zuordnen. Nur die tieferen Lagen der Haardt gehören dem warmen, gemäßigten Klima an.
Ein Indiz hierfür sind die größten zusammenhängenden Edelkastanienwälder nördlich der Alpen.
Erntekalender
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